Die Homöopathie wird als Alternative zur so bezeichneten Schulmedizin heute von immer mehr Menschen genutzt. Auch die Homöopathie basiert auf verschiedenen Behandlungsmethoden, die wiederum als Grundlage viele Erkenntnisse im Bereich Naturheilverfahren haben. Daher existierten im Bereich der Homöopathie natürlich einige Persönlichkeiten, die maßgeblich am Erfolg der Behandlungen und dieser Art von Medizin insgesamt beteiligt sind.
Edward Bach
Eine heute sehr bekannte Art der Behandlung im Rahmen der Homöopathie ist die so genannte Bachblüten-Therapie. Diese ist zurück zu führen auf Edward Bach, der von 1886 -1936 als englischer Homöopath lebte. Hauptziel der Forschung von Edward Bach war es ein Instrument zu finden, mit dem auch Nicht-Mediziner die verschiedenen Beschwerden behandeln konnten, was auf einem einfach zu erstellenden Arzneimittel basieren sollte. Daraus entstand schließlich die bis heute genutzte Bachblüten-Therapie, die insgesamt aus 38 verschiedenen Heilpflanzen als Grundlage besteht, welche für die unterschiedlichsten Erkrankungen zur Heilung eingesetzt werden.
Wilhelm Schüssler
Ebenfalls sehr bekannt sind heute noch die so bezeichneten Schüssler-Salze, die im Bereich der Homöopathie eingesetzt werden. Entwickelt als Behandlungsmethode wurden die Salze vom deutschen Homöopathen Wilhelm Schüssler (1821 – 1898). Die Hauptidee von Wilhelm Schüssler, welche schließlich zur Entwicklung der Schüssler-Salze führte, war die Entwicklung von sehr niedrig potentierten Mitteln, welche sich an der Chemie der menschlichen Zellen orientieren sollten.
Samuel Hahnemann
Samuel Hahnemann wird in der Regel als der Begründer der Homöopathie bezeichnet. Der deutsche Arzt lebte von 1755 bis 1843 und wurde in der ostdeutschen Porzellanstadt Meißen geboren. Die Grundlagen für die heutige Homöopathie wurden insoweit von Samuel Hahnemann geschaffen, als dass dieser Arzneimittel in immer niedrigerer Dosierung entwickelte. Noch heute basiert die moderne Homöopathie auf diesem Instrument, nämlich dass die Wirkstoffe extrem stark verdünnt sind, sodass diese in vielen Fällen sogar kaum noch nachweisbar sind. Das Werk „Organon der Heilkunst“, welches Anfang des 19. Jahrhunderts von Hahnemann geschaffen wurde, gilt nach wie vor als die theoretische Grundlage der Homöopathie.
James Tyler Kent
Nach Samuel Hahnemann gilt der 1849 geborene James Tyler Kent (1916 verstorben) als der einflussreichste Homöopath der Geschichte. James Tyler Kent entwickelte zum einen das Repertorium mit der größten Bedeutung im Bereich der homöopathischen Arzneimittel, und zum anderen die Grundlage für die immernoch am häufigsten genutzten Potenzreihen in der heutigen modernen Homöopathie. Dabei handelt es sich um die Potenzreihen C30, C200, sowie C1000 und die maximale Verdünnung C10000. Neben der praktischen Tätigkeit verfasste James Tyler Kent auch einige wichtige Schriften, die heute zu den Standardwerken der homöopathischen Medizin gehören.