Amalgam wurde bis vor wenigen Jahren ganz selbstverständlich zum Füllen defekter Zähne verwendet. Dieses reaktionsfähige Material, das aus flüssigem Quecksilber und einem Gemisch aus Silber, Zink, Zinn und Kupfer besteht, lässt sich leicht verarbeiten und ist in der Lage, dem Druck, der durch Kauen entsteht, standzuhalten.
Mittlerweile entfernen allerdings viele Zahnärzte diese quecksilberhaltigen Blomben wieder, da manche Patienten unter den nicht unerheblichen Nebenwirkungen des Amalgams leiden. Mit der Amalgamsanierung allein ist es allerdings nicht getan – eine homöopathische Amalgam-Ausleitung sollte unbedingt folgen, damit sich der Organismus von den Toxinen befreien kann.
Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Amalgam-Füllungen Es sind vor allem blonde und blauäugige Personen, die über die unterschiedlichsten Symptome klagen. Hautallergien, Nierenerkrankungen, Schlafstörungen, Haarausfall, Darmerkrankungen, Kopfschmerzen und Schleimhautveränderungen können genauso Folgen von Amalgam-Blomben sein wie psychische Befindlichkeitsstörungen wie Unruhe, Gereiztheit und Depressionen.
Bei Menschen, die bereits unter Allergien oder anderen Erkrankungen leiden, können sich diese Krankheitssymptome durch Amalgam noch weiter verstärken. Vor allem dann, wenn der Patient sowohl Zähne mit Amalgam-Füllungen als auch Zähne mit Gold-Füllungen im Mund hat, können sich beträchtliche Spannungen (Stromstärken) im Bereich des Mundes ergeben.
Die Amalgam-Ausleitung mit homöopathischen Mitteln Ist eine Amalgam-Belastung als eine mögliche Ursache einer Erkrankung ausgemacht, ist der erste Schritt zur Besserung der Beschwerden der Besuch beim Zahnarzt, der die Amalgam-Füllungen nach und nach entfernt. Bis sich der Körper aber von allen Schwermetallen, die sich bereits angesammelt haben, befreit, kann längere Zeit vergehen. Die Homöopathie hat hier hilfreiche Mittel zur Verfügung, um die Quecksilber-Ausleitung anzuregen.
Häufig bilden potenziertes Silberamalgam und Mercurius die Grundlage einer klassischen homöopathischen Ausleitung von Amalgam – meistens noch kombiniert mit einer Eigenbluttherapie nach Reckeweg. Diese Therapieform hat eine breites Wirkspektrum und ist vor allem risikoarm, so dass der Patient keine weitere gesundheitliche Belastung in Kauf nehmen muss.
Wie in Tierversuchen bereits nachgewiesen werden konnte, kann die Quecksilberausscheidung durch homöopathisch potenziertes Silberamalgam sowohl im materiellen als auch im immateriellen Bereich (über die Potenz D 15 hinaus) gesteigert werden. Leber, Nieren und Darm – also die Ausscheidungsorgane – kann der Therapeut darüber hinaus noch mit speziellen homöopathischen Drainagemitteln unterstützen. Das zu dieser Therapie auch die Gabe von Eigenblut gehört, hat seinen Grund darin, dass man damit eine unspezifische Anregung des gesamten Immunsystems erreicht. Damit das Gift optimal ausgeschieden werden kann, muss der Patient in der fraglichen Zeit viel stilles Wasser und Kräutertee trinken.