Die Geschichte der Homöopathie reicht im Grunde zurück bis in das Altertum, denn schon dort wurden teilweise Behandlungen durchgeführt, die auf dem noch immer der Homöopathie zugrunde liegenden Ähnlichkeitsprinzip basieren. So nutzte zum Beispiel der bekannte Hippokrates ein eigentlich Durchfall auslösendes Gift in stark verdünnter Form zu Behandlung der Cholera. Noch heute ist es die Hauptbasis der gesamten homöopathischen Lehre, dass Substanzen sehr stark verdünnt werden um dadurch einen Behandlungserfolg zu erzielen. Die neuere Geschichte der klassischen Homöopathie beginnt gegen Ende des 18. Jahrhunderts und ist untrennbar mit einem Namen verbunden: Christian Friedrich Samuel Hahnemann, der bis heute als Begründer der modernen Homöopathie gilt. Auslöser der weiteren Forschungen von Samuel Hahnemann war der berühmte Selbstversuch, im Rahmen dessen er sein vorhandenes Wechselfieber durch Chinarinde erfolgreich behandeln konnte.
Diese Erkenntnis, nämlich im Grunde eine Erkrankung mit ihren eigenen Mitteln zu besiegen, also Ähnliches mit Ähnlichem zu behandeln, ist die existentielle Basis der gesamten Homöopathie. Im Rahmen der Forschung wurden im Bereich der Anfänge der Homöopathie auch Mitteln an gesunden Menschen ausprobiert, um die jeweilige Wirkung zu analysieren. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Homöopathie war dann die Veröffentlichung des Apotheker-Lexikon im Jahre 1793 und die Veröffentlichung des Organon im Jahre 1810, welches noch heute als eine Art Bibel der Homöopathie gilt (beide Werke stammen von Samuel Hahnemann). Neben dem Ähnlichkeitsprizip, welches genauer definiert bedeutet, dass Krankheiten mit Mitteln behandelt werden sollen, die bei einem gesunden Menschen ähnliche Symptome wie beim Erkrankten hervorrufen, ist ein weiterer wichtiger Punkt in der Historie der Homöopathie die Verdünnung der zu verabreichenden Mittel / Wirkstoffe.
Diese Verdünnung ist auch unter der Bezeichnung der Potenzierung bekannt geworden. Ein wichtiger Aspekt ist dabei, dass die Mittel nicht nur verdünnt werden, sondern gleichzeitig auch verrieben oder verschüttelt werden. Auch diese Erkenntnis ist ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte der Homöopathie. Zu den bekanntesten Potenzen zählen noch heute zählen die Potenzen 1:10, 1:100 und 1:1000. Allerdings arbeiten viele Heilpraktiker schon seit vielen Jahreszeiten mit einer Verdünnung von bis zu 1:1.000.000. Eine Potenz von 1:1 Millionen ist in etwa vergleichbar mit einem Wassertropfen, der in einer kleineren mit Wasser gefüllten Mülltonne landet. Die weitere Geschichte der Homöopathie nach dem Tod von Hahnemann Mitte des 19. Jahrhunderts war von verschiedenen Weiterentwicklungen und Behandlungsmethoden geprägt, wie zum Beispiel der „Erfindung“ der Bachblüten-Therapie durch den Namensgeber Bach. Von der Grundidee hat sich in der Homöopathie allerdings von den Anfängen bis heute nichts Wesentliches geändert.
Inwieweit Globuli gegen schlechte Haut helfen und wann eine Besuch beim Homöopathen helfen kann, verrät die Gesundheits-Community.
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