Der Frühling ist da – und mit ihm die Pollenplage

Posted under Allgemein von admin on Mittwoch 4 Mai 2011

Pollenallergiker schlagen bereits Alarm, mit dem Frühling werden auch ihre Beschwerden wieder aktuell. Ungefähr 12 bis 15 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Pollenallergie. Welche Gräser oder Bäume Auslöser dieser Allergie sind, ist dabei ganz unterschiedlich. Dementsprechend sind auch die Möglichkeiten, wie man eine Pollenallergie behandeln
kann, sehr verschieden.

Was mittlerweile zu einer Volkskrankheit geworden ist, bleibt bei vielen trotzdem noch unbehandelt. Viele erkennen ihre Allergie erst sehr spät und so bleibt auch die Therapie lange aus. Die Möglichkeiten sind jedoch in den letzten Jahren rasant angewachsen und so sollte niemand mehr als nötig unter der Allergie leiden.

Die häufigsten Auslöser der Beschwerden
Die häufigste Form der Pollenallergie ist die Allergie gegen Gräserpollen, dicht gefolgt von Allergien gegen verschiedene Baumpollen. Neben Gräserpollen und Baumpollen gibt es aber auch noch Getreidepollen. Da es sich bei Pollenallergien um saisonale Allergien handelt, ist es sehr empfehlenswert herauszufinden, auf welche Pollen genau man allergisch ist. Die verschiedenen Pollen haben von Monat zu Monat auch verschiedene Flugzeiten – von Jänner bis September. Am frühesten muss man aufpassen, wenn man allergisch gegen die Pollen der Hasel ist, diese können nämlich unter Umständen bereits im Jänner eine Gefahr darstellen. Nessel-, Bleifuß- und Spitzwegerich- Allergiker müssen hingegen bis in den September hinein auf der Hut sein. In bestimmten Pollenflugkalendern kann man genau verfolgen, wann man gefährdet ist. In Deutschland gibt es nun auch eine weitere Hilfestellung für Pollenallergiker: seit diesem Jahr stellt der deutsche Polleninformationsdienst das Pollenrisiko jeglicher Regionen zur Verfügung, das funktioniert durch die Zusammenarbeit mit der Europäischen Pollendatenbank (EAN). So können Pollenallergiker, egal wo in Europa sie gerade sind, ihr Risiko genau abschätzen.

Behandlungsmöglichkeiten
Neben der Vermeidung des Kontakts mit Pollen, also der Allergenvermeidung, gibt es natürlich auch andere Hilfsmittel zur Linderung der Beschwerden. Bei der medikamentösen Behandlung während der akuten Pollensaison kommen verschiedene Medikamente zum Einsatz: Ketotifen zur Unterdrückung der allergischen Reaktion, und vor allem Anti-Histaminika, welche die Ausschüttung des Histamins unterbinden. Bei asthmatischen Beschwerden beispielsweise gibt es wiederum spezielle Mittel wie Cortison, das vor allem zur Inhalation verwendet wird.

Ein weiteres Behandlungsfeld ist die Hyposensibilisierung, die man auch spezifische Immuntherapie mit Allergenen nennt. Diese Therapie verspricht bei den meisten Allergikern großen Erfolg, wichtig ist es, sie möglichst früh nach Auftreten der Allergie zu beginnen. Ihre Dauer reicht von 12 Monaten bis hin zu 3 Jahren.

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