Homöopathie ist ein Klassiker der alternativen Medizin

Posted under Allgemein von admin on Samstag 9 Juli 2011

Gleiches soll durch Gleiches geheilt werden, das ist der Grundsatz der Homöopathie, aufgestellt durch Samuel Hahnemann im Jahre 1796. Viele kleine Krankheiten werden heute ganz selbstverständlich mit homöopathischen Mitteln behandelt, dennoch ist die Anwendung in ihrer medizinischen Wirksamkeit immer noch heftig umstritten.

Die Geburtsstunde der Homöopathie
Der sächsische Arzt Samuel Hahnemann sah sich nach Abschluss seines Studiums mit einer nicht zu verantwortenden Situation in der medizinischen Behandlung konfrontiert. Die Nebenwirkungen der damaligen Verfahren waren oftmals drastischer als die Heilwirkungen. In Abgrenzung zur herkömmlichen allopathischen Behandlungsweise (griechisch: alloios = anders und pathos = Leiden) stellte Hahnemann die reine Behandlung der Symptome einer Krankheit in Frage. Schon Hippokrates und Paracelsus hatten sich mit dem Wirkprinzip der Ähnlichkeit und der richtigen Dosierung von Mitteln intensiv auseinandergesetzt. Doch erst Hahnemann erkannte, dass ein Medikament in einem gesunden Organismus dem Krankheitsbild vergleichbare Kennzeichen hervorrief. Daraus leitete er die Erkenntnis ab, dass Mittel, die bestimmte Vergiftungsbilder erzeugen, die Krankheiten heilen können, deren Symptome mit dem Vergiftungsbild übereinstimmen.

Homöopathie und Schulmedizin
Aus diesem Konzept leiteten die Nachfolger Hahnemanns eine ganzheitliche Betrachtungsmethode einer Krankheit unter Einbeziehung der Lebensweise und des seelischen Zustandes ab. Demzufolge ist eine Krankheit im homöopathischen Verständnis eine Störung auf dynamischer Ebene, die sich in den Signalen des Körpers (Symptomen) manifestiert. Zur Behandlung bedarf es einer sachverständigen und aufwendigen Anamnese durch einen Homöopathen, der den Patienten in seiner Ganzheit und Individualität sieht. Diese Behandlungsmethode erfordert nicht nur ein großes Vertrauensverhältnis zum Arzt sondern auch eine veränderte Einstellung des Patienten zu seiner Erkrankung. Nicht jeder Mensch ist gewillt und geduldig genug, sich darauf einzulassen. Die Forschung bestreitet immer wieder die Wirksamkeit der hoch verdünnten homöopathischen Mittel und unterstellt einen Placeboeffekt. Dennoch haben viele Ärzte erkannt, dass eine Kombination von Homöopathie mit schulmedizinischen Behandlungsmethoden Heilungsprozesse optimieren und den Organismus entlasten.

Der Frühling ist da – und mit ihm die Pollenplage

Posted under Allgemein von admin on Mittwoch 4 Mai 2011

Pollenallergiker schlagen bereits Alarm, mit dem Frühling werden auch ihre Beschwerden wieder aktuell. Ungefähr 12 bis 15 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Pollenallergie. Welche Gräser oder Bäume Auslöser dieser Allergie sind, ist dabei ganz unterschiedlich. Dementsprechend sind auch die Möglichkeiten, wie man eine Pollenallergie behandeln
kann, sehr verschieden.

Was mittlerweile zu einer Volkskrankheit geworden ist, bleibt bei vielen trotzdem noch unbehandelt. Viele erkennen ihre Allergie erst sehr spät und so bleibt auch die Therapie lange aus. Die Möglichkeiten sind jedoch in den letzten Jahren rasant angewachsen und so sollte niemand mehr als nötig unter der Allergie leiden.

Die häufigsten Auslöser der Beschwerden
Die häufigste Form der Pollenallergie ist die Allergie gegen Gräserpollen, dicht gefolgt von Allergien gegen verschiedene Baumpollen. Neben Gräserpollen und Baumpollen gibt es aber auch noch Getreidepollen. Da es sich bei Pollenallergien um saisonale Allergien handelt, ist es sehr empfehlenswert herauszufinden, auf welche Pollen genau man allergisch ist. Die verschiedenen Pollen haben von Monat zu Monat auch verschiedene Flugzeiten – von Jänner bis September. Am frühesten muss man aufpassen, wenn man allergisch gegen die Pollen der Hasel ist, diese können nämlich unter Umständen bereits im Jänner eine Gefahr darstellen. Nessel-, Bleifuß- und Spitzwegerich- Allergiker müssen hingegen bis in den September hinein auf der Hut sein. In bestimmten Pollenflugkalendern kann man genau verfolgen, wann man gefährdet ist. In Deutschland gibt es nun auch eine weitere Hilfestellung für Pollenallergiker: seit diesem Jahr stellt der deutsche Polleninformationsdienst das Pollenrisiko jeglicher Regionen zur Verfügung, das funktioniert durch die Zusammenarbeit mit der Europäischen Pollendatenbank (EAN). So können Pollenallergiker, egal wo in Europa sie gerade sind, ihr Risiko genau abschätzen.

Behandlungsmöglichkeiten
Neben der Vermeidung des Kontakts mit Pollen, also der Allergenvermeidung, gibt es natürlich auch andere Hilfsmittel zur Linderung der Beschwerden. Bei der medikamentösen Behandlung während der akuten Pollensaison kommen verschiedene Medikamente zum Einsatz: Ketotifen zur Unterdrückung der allergischen Reaktion, und vor allem Anti-Histaminika, welche die Ausschüttung des Histamins unterbinden. Bei asthmatischen Beschwerden beispielsweise gibt es wiederum spezielle Mittel wie Cortison, das vor allem zur Inhalation verwendet wird.

Ein weiteres Behandlungsfeld ist die Hyposensibilisierung, die man auch spezifische Immuntherapie mit Allergenen nennt. Diese Therapie verspricht bei den meisten Allergikern großen Erfolg, wichtig ist es, sie möglichst früh nach Auftreten der Allergie zu beginnen. Ihre Dauer reicht von 12 Monaten bis hin zu 3 Jahren.